
28.05.26 –
Der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Münster (Hessen) hat die Weichen für die Bürgermeisterwahl am 9. August 2026 gestellt: In einer gut besuchten öffentlichen Aufstellungsversammlung im Rathaus wurde Claudia Weber offiziell zur Bürgermeisterkandidatin nominiert. Die Nominierung sendet dabei ein starkes Signal der Geschlossenheit: Claudia Weber wurde einstimmig nominiert. Der Wahlvorschlag wurde schließlich nicht nur von Sandra Pereira Heckwolf als Sprecherin des Grünen-Ortsverbands unterzeichnet, sondern auch von Julian Dörr, dem Vorsitzenden der Wählergruppe ALMA.
„Claudia engagiert sich seit Jahren mit großem Einsatz für unsere Gemeinde und steht für eine soziale, nachhaltige und zukunftsorientierte Politik in Münster“, erklärt Sandra Pereira Heckwolf, Sprecherin des Ortsverbands Münster von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Wir freuen uns über diese Nominierung, sie ist ein wichtiger gemeinsamer Schritt für die Zukunft Münsters.“
Rückhalt genießt die Kandidatur nicht nur an der kommunalen Basis, sondern auch auf überregionaler Ebene: Die Nominierungssitzung wurde von Mirjam Glanz, Sprecherin der Grünen-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg und Mitglied des hessischen Landtags, geleitet. Auch der Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN war anwesend, um Webers Kandidatur zu unterstützen. Wie sehr die anstehende Wahl die Menschen vor Ort bewegt, zeigte das große Interesse an der Versammlung: Neben den Mitgliedern des Grünen-Ortsverbands waren zahlreiche weitere Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeindevertreter in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen, um Webers Vorstellungen für die Zukunft von Münster, Altheim und Breitefeld zu hören.
Mit der 45-jährigen Claudia Weber schicken die Grünen eine tief in Münster verwurzelte und kommunalpolitisch sehr erfahrene Kandidatin ins Rennen. Weber zog 2018 in die Gemeindevertretung ein. Von 2017 bis 2023 leitete sie den Ortsverband der GRÜNEN als Vorsitzende, bevor sie das Amt abgab, um sich voll auf die Fraktionsarbeit zu fokussieren. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode war sie als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der wesentliche Aktivposten der Fraktion ALMA-DIE GRÜNEN in der Gemeindevertretung und ist folgerichtig in der gerade begonnenen Wahlperiode an die Fraktionsspitze aufgerückt. Auch beruflich bringt sie die notwendigen Führungskompetenzen für das Amt im Rathaus mit: Nach 15 Jahren in der Werbebranche – wo sie für Großkunden Budgets und Teams verantwortete – arbeitet sie seit zehn Jahren bei einer der weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
In ihrer Vorstellungsrede stellte Weber klar, dass sie das Amt als Brückenbauerin ausüben möchte: „Wir suchen das Gespräch – gerade dann, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind. Wir suchen Lösungen statt Schuldige.“ Gute Kommunalpolitik höre nicht bei Parteigrenzen auf.
„Eine Bürgermeisterin wird für eine ganze Gemeinde gewählt – für alle, die hier leben. Für Menschen mit grünem, schwarzem, rotem, gelbem oder ganz ohne Parteibuch“, betont Claudia Weber. „Entscheidend ist nicht, welcher Partei ich angehöre. Entscheidend ist, ob ich unabhängig denken, Menschen zusammenbringen und Entscheidungen im Interesse unserer Gemeinde treffen kann.“
Mit großem Respekt erinnerte Weber an den unerwartet verstorbenen Bürgermeister Joachim Schledt. Es sei nun eine Frage der Verlässlichkeit, gute Projekte und begonnene Entwicklungen konsequent weiterzuführen. Gleichzeitig brauche die Gemeinde neue Impulse: „Eine Bürgermeisterin darf nicht nur verwalten – sie muss gestalten.“
Ihre Vision für Münster umfasst unter anderem eine verlässliche Familien- und Jugendpolitik, eine moderne Verwaltung, die spürbare Stärkung des Ehrenamts sowie die Verbindung von wirtschaftlicher Vernunft mit zukunftsorientierter Nachhaltigkeit. Über diese und ihre weiteren inhaltlichen Schwerpunkte wird Claudia Weber im nun beginnenden Wahlkampf ausführlich informieren. Dabei legt sie den größten Wert auf den direkten Austausch: Sie wird in den kommenden Monaten für die Bürger*innen und Bürger jederzeit ansprechbar sein und stets ein offenes Ohr für die Ideen und Anliegen der Menschen vor Ort haben.
„Ich bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Weil ich überzeugt bin, dass wir gemeinsam viel bewegen können. Mit Herz. Mit Verstand. Und mit ganzer Kraft“, so Weber abschließend.
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