Umwelt und Soziales im Fokus

ALMA-Grünen-Fraktion mit zwei Anträgen im Gemeindeparlament erfolgreich

Mit dem Vorschlag zur Eröffnung des Weges zu einer gelben Tonne oder einer Wert-stofftonne konnte die ALMA-Grünen-Fraktion in der Gemeindevertretung die Mehr-heit der Parlamentarier*innen am 4. April überzeugen.

„Und zwar so: Wir beauftragen den Gemeindevorstand über die Vertreter*innen der Gemeinde in der Verbandsversammlung des ZAW, die Einführung der Wertstoffton-ne, mindestens aber der Gelben Tonne, zu initiieren,“ führte dazu die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Claudia Weber aus. „Das verringert den Restmüll, was sowohl die Umwelt als auch tatsächlich den Geldbeutel der Bürger*innen “schonen” kann. Wer jetzt noch eine große Restmülltonne hat, kann möglicherweise auf eine kleinere Tonne umsteigen oder muss weniger Leerungen beanspruchen. Hier könnte eine echte Entlastung für Bürger*innen erreicht werden. Umso mehr, wenn der ZAW seine Satzung zu Mindestabfuhrmengen oder Leerungen überarbeiten würde.“

Wenn der große Wurf mit der Wertstofftonne nicht gleich gelingen würde, sollten mindestens die gelben Säcke aus den Straßen verschwinden, so Weber. Sie hätten sich wegen ihrer sattsam bekannten Instabilität längst als untauglich erwiesen. Nun also liegt es in der Hand des Gemeindevorstands diesen Vorschlag in den Zweckverband zu tragen.

Und auch der ALMA-Grünen-Vorschlag allen neuen Eltern in der Gemeinde einen stets aktuellen und unbürokratischen Eltern-Wegweiser an die Hand zu geben, fand eine Mehrheit. Dort sollen dann Informationen zu den Windelcontainern ebenso zu finden sein wie die Anmeldemodalitäten zur U3- und Ü3-Kinderbetreuung und weitere nützliche Hinweise für Eltern. Dazu Claudia Weber: „ Aus Gesprächen mit Mitarbeiter*innen der Verwaltung und der Wirtschaftsförderung wissen wir, dass eine neue Bür-gerbroschüre und/oder ein Generationenatlas geplant sind. Die Informationen werden demnach sowieso zusammen getragen und es besteht hier kein Extraaufwand für die Mitarbeiter*innen in der Verwaltung.“ Diesem Argument konnte die Gemeindevertretung sich nicht verschließen.

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Soziales Umwelt Wohnen und Bauen