Heute schon für morgen handeln (Teil3)

Heute stellen wir Ihnen unsere Bewerber*innen auf den Plätzen 13 bis 17 vor.

Zuvor aber doch noch eine Anmerkung zur Form der Wahlwerbung links und rechts der Straßen. Wer nach Münster reinkommt, denkt erstmal an Münster (in Plastik) anstatt an Münster (in Hessen): gefühlte Hunderte von Vollplastik-Plakaten links und rechts der Straßen. Klar wird beim „Recyclingmeister“ Deutschland auch wiederverwertet, aber zu welchem Prozentsatz? 60% gehen in die Verbrennung. Uns von ALMA-DIE GRÜNEN ist natürlich klar, dass wir mit unseren recht wenigen Wahlplakaten aus recycelter Pappe die Natur nicht retten können, aber wir fangen wenigstens damit an. Denn: die Natur entwickelt sich auch ohne die Menschen, die Menschen sich aber nicht ohne die Natur.

Dieser Meinung sind nicht nur die bisher vorgestellten Kandidat*innen von ALMA-DIE GRÜNEN sondern selbstverständlich auch diejenigen, die sich auf den Listenplätzen 13 bis 17 um einen Sitz im neu zu wählenden Gemeindeparlament bewerben.

Auf Platz 13 der Liste ALMA-DIE GRÜNEN kandidiert Sandra Peirera Heckwolf. Sie hat ein Studium als Konferenzdolmetscherin absolviert und ist bei einer Messegesellschaft in Frankfurt tätig. Es ist eine Herzensangelegenheit für Sandra, sich in der Gemeinde vor allem für Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion einsetzen zu können.

Nora Dörr, Listenplatz 14, ist ein bekanntes Gesicht in Münster. Sie arbeitet als Tierärztin und es zog sie nach dem Studium wieder zurück in die Heimat. Insbesondere innovativer Natur- und Klimaschutz ist für Nora wichtig. Ihr Ziel ist ein von Grün umgebenes Münster, das durch den weiteren Infrastrukturausbau ein Zuhause für alle Altersklassen ist.

Voll motiviert geht Matthias Löbig auf Listenplatz 15 in den Kommunalwahlkampf. Als studierter Betriebswirt und Business Consultant weiß Matthias, wie wichtig es ist, alte Gewohnheiten zu überdenken und den Blick zukunftsweisend nach vorne zu richten, um die Nachhaltigkeit und Lebensqualität in unserer Gemeinde zu verbessern.

Auf Platz 16 tritt Thomas Lehr an. Als Reiseveranstalter hat er schon viel von der Welt gesehen und möchte die Schönheit der Erde den nachfolgenden Generationen bewahren. Um seinen CO2 Abdruck so gering wie möglich zu halten, setzt Thomas sich für eine breitere Nutzung alternativer Energien im Gemeindegebiet ein.

Liste 7 von ALMA-DIE GRÜNEN, geprägt von insgesamt 17 engagierten Kandidat*innen, findet mit Dr. Karlheinz Schaub ihren Abschluss. Dr. Schaub, der nach seinen Berufsjahren in den Bereichen Ergonomie und Arbeitssicherheit an der TU Darmstadt nun den Ruhestand genießt, war in der laufenden Legislaturperiode Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Umwelt und Energie der Gemeindevertretung, bevor er diese Aufgabe und sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen niederlegte.

Der Klimaschutz spielt mit all seinen Facetten bei allen Kandidat*innen eine wesentliche Rolle. Der auf Initiative von ALMA-DIE GRÜNEN vom Gemeindeparlament beschlossene Antrag, für die Gemeinde Münster den Klimanotstand auszurufen, war ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erreichung der Klimaschutzziele, wie sie auf internationaler Basis formuliert wurden. Diesem Beschluss müssen nun die konkreten Taten folgen. Dass sämtliche Investitionsmaßnahmen vor Ausschreibung und Vergabe auf ihre Klimaverträglichkeit überprüft werden und die Leistungsbeschreibungen bei Aufträgen dahingehend formuliert werden müssen, ist ein wichtiger erster Schritt., den wir fordern. Dazu gehört auch die umgehende Besetzung der vakanten Stelle eines/einer Klimaschutzmanager*in. Auf Grund der Intervention durch ALMA- DIE GRÜNEN konnten die dafür notwendigen finanziellen Voraussetzungen im Haushalt 2021 gesichert werden.

Münster, Altheim und das Breitefeld müssen aber auch grüner werden. Sei es die Gestaltung von Vorgärten unter dem Slogan „Grün statt Stein“, die Fortführung der Aktion „550 Bäume für Münster“ oder das ehrenamtliche Engagement bei der Pflege und Gestaltung von öffentlichen Grünflächen, Münster muss seinem Status als zertifizierte Klimakommune gerecht werden und alle Schritte einleiten, um die Natur und die Umwelt auch für die kommenden Generationen zu erhalten. ALMA-DIE GRÜNEN sind dabei. Wie hat es der Kommentator Joachim Wille in der Frankfurter Rundschau vom 30.01.20 doch so schön gesagt: „Die Seele mag es grün“ und „Grün hält gesund“. Liegt es da nicht auf der Hand, am 14.03. dann auch Grün zu wählen? Gemeinsam mit Ihnen möchten wir heute schon für morgen handeln.

 

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Finanzen Ortsentwicklung Umwelt